Wettbewerb Food Writing Text 1 – Plädoyer für eine Wurst

Wettbewerb Food Writing Text 1 – Plädoyer für eine Wurst

Wettbewerb Food Writing Text 1 – Plädoyer für eine Wurst

Text Nr. 1 zum Wettbewerb Food-Writing

Plädoyer für eine Wurst

Es ist mir bisher nie in den Sinn gekommen, mal so etwas zu schreiben, hätte ich nicht Frau Landbecks Zeilen gelesen. Aber so stand es nun mal da. Gleich ganz oben, dazu als Blickfang in fett: Food-Writing. Und genauso schnell wie mir dieses Wort ins Auge fiel, suchte dasselbe bereits auf der Rechnertatstatur nach der Delete-Taste. Das braucht kein Mensch, denke ich bei mir und: liest also auch keiner. Ich bin ja schon leicht genervt, wenn ich die, oft zu Adipositas neigenden und vorschnell ergrauten Mittvierziger in den Programmen der TV-Sender sehe, die sich Was-weiß-ich-wieviel-Sterne-oder-sonst-was-für-Köche nennen und deshalb meinen, dass dieses oder jenes Gericht mit genau der Beilage das ist, welches wir in uns hineinzwängen müssen. Hm? Bin mir grad nicht so sicher; aber sind nicht über sechzig Prozent unserer Bevölkerung grundsätzlich übergewichtig? Natürlich nur statistisch gesehen, versteht sich. Zu dem Teil der Bevölkerung gehören dann sicher auch die Leute, die ich dann im Kino, trotz freier Platzwahl ausgerechnet neben mir sitzen habe. Natürlich ausgestattet mit dem XXL-Becher Popcorn und dem anderthalb Liter fassenden Becher Cola. Und als Krönung holen die sich dann in der Werbepause noch schnell ein Eis. So weiß ich, geruchstechnisch meine ich, als Abendbrot-daheim-Esser nämlich irgendwann nicht mehr, ob das Schmatzen jetzt der Dolby-Surround-Sound des Filmes ist, oder ob meine Sitznachbarin gerade nur mal eben noch schnell die Nachoschale geleert hat. Tja, Food-Writing.

TV bei drögen Kochsendungen

Meinem Nervpegel tut es ebenfalls nicht gut, wenn im TV bei drögen Kochsendungen auch noch fade Gäste dabei sind. Aber zum Glück müssen die zur Strafe auch das kosten, was der Typ in seiner gebügelten und strahlend-weißen Kochjacke da fabriziert hat. Nochmals Tja und: Pech gehabt.
„Hmmm. Schmeckt toll!“ Ja? Ist das so? Ich meine, hat man schon mal einen sagen hören: „Sieht zwar toll aus, schmeckt aber wie schon mal gekaut!“
Diese ehrliche Antwort hätte ja wirklich Stil, finde ich und weiß aber, dass wir wohl nie Zeuge einer solchen schonungslosen Ehrlichkeit werden. Also, weil es halt so ist, wie es ist –„Food“ ist ein unnötiges Format. Genau wie dieses Thema als Fingerübung vom schreibwerk berlin – dachte ich bei mir.

Ich habe die Mail von Frau Landbeck dann nur weggeklickt, nicht gelöscht und war später irgendwie froh darüber, sie noch einmal in Ruhe lesen zu können. Denn von da an ging mir: „Schreiben Sie einen Text über ein Essen in der Weihnachtszeit“ nicht mehr aus dem Sinn und die Verknüpfung von Aufgabe und eigener Idee kam ein paar Tage später wie von selbst.

 

Weihnachtsmarkt

An einem Freitag, der Abend ist noch nicht alt, spaziere ich eher zufällig in Richtung Weihnachtsmarkt. Die Stadt, den ganzen Tag sowieso nur in graues Dezemberlicht getaucht, ist jetzt längst in der Dunkelheit der Nacht verschwunden. Nur der warme Lichtschein aus den Fenstern der Häuser, der Lichterketten und Straßenbeleuchtung sowie der Ampeln an den Kreuzungen machen diese trüben Stunden punktuell ein wenig heller.

Ein Gemisch aus Weihnachtsmusik und dem Gedudel aus Jahrmarktbuden und von Karussells überfällt mich schlagartig. Dazu lässt mich das Riesenaufgebot von Menschen kurzzeitig innehalten. Der Anblick des jährlich aufs Neue wiederkehrenden Schauspiels aus Leuten, die entweder mitten auf dem Weg zwischen den Hütten und Verkaufsständen stehen bleiben, ihrem Tabakgenuss frönen und dabei in Smalltalk vertieft sind, sowie denen, die sich, mit Kinderwagen, dickem Rucksack, Hund und der restlichen Familie ausgestattet, genau an diesen Stellen hindurchzwängen wollen, lässt mich unsicher werden. Auch diejenigen mit etlichen Paketen oder Großgeschenktüten unter den Armen, sind wieder da, um ein Bad in der Menge zu nehmen.

Was verleitet Leute dazu, sich mit ihrer Hatz und dem Zwang, große Geschenkverpackungen zu sammeln, in eine Menschenmenge zu begeben?

Knäuel von Menschenleibern

Aber auch die, die ihr Fahrrad festhalten und sich offensichtlich schon seit einiger Zeit dem Genuss angewärmter Getränke mit reichlich Alkohol hingegeben haben und nun auch den Weg aus dem Knäuel von Menschenleibern suchen, sind nicht besser. Dieses Bild meldet letztlich meinem Hirn die Frage, ob die Idee, spontan über den Weihnachtsmarkt zu schlendern, wirklich so gut ist.

Zögerlich setze ich mich wieder in Bewegung. Am ersten wirklichen Weihnachtsstand fühle ich mich in eine Wolke aus altem Frittenfett eingehüllt. Dabei verspricht mir ein übergroßes Bild über dem Stand die leckersten Pommes überhaupt. Aber es stehen Leute am Stand und kauen. Offensichtlich sind sie der Verlockung aus visuellem Versprechen und dem unablässigen Anpreisen dieser Kartoffelstäbe durch die mit Weihnachtsmütze ausstaffierte Verkäuferin wohl gerne auf den Leim gegangen. Ein paar Verkaufsstände und dem immer gleichen Mix aus Jingle-Bells und Stille-Nacht-als-Diskoversion später, weht mir ein anderer Wind entgegen. Ich bleibe stehen und bekomme gleich von einem, der hinter mir geht, die sicher nett gemeinte Frage: „Mann, geht’s noch?“, gestellt. Da ich so schnell aber keine Antwort darauf habe, trete ich etwas zur Seite, raus aus dem Strom von Leuten. Ich brauche mich nicht anzustrengen, denn der intensive Geruch der Gewürze, vermischt mit dem vom kurzzeitig erwärmten Teig, alles serviert mit einigen lausigen Salamischeiben unter zweifelhaft wenigem Käse, überwältigt mich – auch Alberto aus Kalabrien hat seinen Stand hier mitten in der Fußgängerpassage. Offensichtlich ist es sein Schwager, der gleich nebenan den angeblich besten Rotwein seiner Heimat verkauft, denn die Landesfahnen am Stand sind dieselben.

Uniformteile

Von schräg gegenüber erklingt Geigenmusik. Ich weiß nicht, ob es an der Kälte des Abends liegt; schließlich lässt sich dieses Instrument nur sehr schlecht mit kalten Fingern spielen, aber dieses Impro-Stück lässt in mir die Frage aufkommen, ob derjenige es nicht besser kann oder eben jetzt nicht mehr. Und warum der Geiger mehrere, nicht zusammengehörende Uniformteile einer ehemals großen, brüderlichen Armee trägt, bleibt mir hier auch verborgen. Sein Instrumentenkoffer steht vor ihm aufgeklappt auf der Erde, ist aber im Gegensatz zur Flasche Wodka daneben leer. Und von mir aus wird das auch so bleiben. Ich setze mich wieder in Bewegung.

Eine blonde Schönheit in einer Tracht verkauft Honig und Süßigkeiten aus der Ukraine. Am nächsten Stand sehe ich Würste hängen und Rentierfleisch liegt aufgeschnitten zur Kostprobe. Das zumindest lese ich auf dem Pappschild. Der Verkäufer: als mache ihm die Temperatur überhaupt nichts aus, steht er im T-Shirt hinter seinem Tresen und streicht sich, als er seine Ware anpreist, immer wieder über seine Fellweste. „Von Rentier…“ Ich bin verunsichert, als ich ihn beobachte. Stammt die Weste auch von dem Ren, welches sein Fleisch hergeben musste? Ich, etwas unschlüssig darüber, gehe weiter. Sehe Ziegenkäse aus Rumänien. Wieder Honig; diesmal aus Schweden. Dann, hinter dem Stand, an welchem ein nach Indianer ausschauender Mann – ich vermute aus Peru oder Mexico – versucht, seine Stricksocken, Schals, Mützen mit integrierten Ohrklappen und Handschuhe loszuwerden. Und wieder eine Hütte, aus der eine Wolke fettgeschwängerter Dunst nach oben wabert. Im schummrigen Licht des Verkaufsstandes spiegeln sich unendlich viele Krakauer auf dem Grill und werden dicker, bis sie irgendwann, nicht rechtzeitig vom Rost genommen, unter lautem Zischen zerplatzen. Aber die Leute am Stand scheint dies nicht zu stören; sie verlangen eine Extraportion Grünkohl darüber garniert, worauf der rundliche Verkäufer so eifrig nickt, dass die Bartenden seines Riesenschnauzers lustig hin und her wackeln. Beim Anblick der nach Fett glänzenden, roten Wurst vergesse ich glatt meinen Appetit auf etwas Herzhaftes. Anstatt dessen überlege ich, ob es nicht auch etwas Süßes sein kann, das ich mir gönne. Allein beim Gedanken an warmen Quarkteig, gerade noch im Ölbad geschwenkt, dann reichlich mit Puderzucker bestäubt, setzt automatisch mein Schluckreflex ein.

Den kann auch der durchdringende Geruch von Hammelfleisch auf dem Grillspieß nicht abschwächen. Denn Bauch und Kopf sagen mir sofort: Nein, auch hier werde ich nicht mein Abendbrot essen. Ganz bewusst drehe ich mich ein paar Mal hin und her und lasse die Stände mit CDs, Kerzen, Lichterketten und Pyramiden und Spielzeugen aller Art aus. Ich setze mich in Bewegung und schaue auch nicht genauer hin am Käsestand, dem Schinkenverkauf, den Badelotionen und Glasfigürchen. Und obwohl die Frau hinter der Theke versichert, ihr Brot sei ganz frisch, ignoriere ich ihr Werben um mich. Ich werde langsamer. Sehe. Rieche. Höre.

Die vielen Leute, das Sammelsurium verschiedenster Musik, die irgendwie mit Weihnachten zu tun hat, die Gesprächsfetzen, die die Besucher einhüllen, umschwärmen mich. Ich bleibe gänzlich stehen. Gleichzeitig spüre ich, wie sich mein Fokus verändert, ich den Trubel hier nicht mehr sehe, auch die Musik sehr leise wird, bis sie irgendwann ganz aus ist.

Ein Marktplatz

Dafür registriere ich ein anderes Bild:

Ein Marktplatz. Auf dem Kopfsteinpflaster spiegelt sich das wenige Licht von Kerzen wider. Um ein großes, altes Gebäude in der Mitte des Platzes stehen einige Marktbuden. Sie sind liebevoll mit Reisig, Tannengrün und wenigen Lichterketten geschmückt. Es stehen Leute in Grüppchen davor oder sitzen auf Holzbänken und Strohballen. Von einem der Stände klingt leise Weihnachtsmusik herüber. Ja. Tatsächlich, denke ich mir, ein Schallplattenspieler. Ich sehe mich überrascht um und erkenne, dass viele der Leute mitsummen oder sich sacht im Rhythmus der Melodie wiegen. Mein Papa singt leise mit. Er drückt meine Hand, als ich ihn anlache.

In einer großen Schale lodert ein Feuer, das die Wangen der umstehenden Personen rot werden lässt vor Wärme und Behaglichkeit. Die Stimmung ist zwar gedämpft, stiller, aber freudig. Die Menschen, hinter dem Verkaufsstand und davor, das wird mir bei der Betrachtung klar, kennen sich alle. Nennen sich beim Vornamen. So wie ich, denn ich weiß nun, was ich sehe: Einen Weihnachtsmarkt meiner Kindheit. Frau Beier aus dem Kindergarten verkauft die Kekse; Frau Schulze aus dem Milchladen den Kakao. Unser Schulhausmeister verkauft selbstgeschnitzte Namensschilder, die Frau Wagner vom Gemeindeamt selbstgebastelte Gestecke. Überall riecht es nach gebackenen Keksen und Waffeln, nach Zimt und Marzipan. Es gibt Stollen, Gugelhupf, Glühwein und Kakao. Ich schau zu meinem Vater und weiß, dass er, zum Abschluss des Weihnachtsmarktes mit mir zu dem Stand gehen wird, von dem uns schon aus großer Entfernung der süße Geruch nach gefülltem Lebkuchen mit Schokoladenüberzug einholt. Wir lieben die Dominosteine aus Pulsnitz – sie sind zum Abschluss vor dem Nachhause-Gehen unausgesprochene Pflicht. Und auch in diesem Jahr steckt uns der nette Verkäufer ein, zwei dieser Steine zusätzlich in die Papiertüte und sagt, wir sollen sie unbedingt probieren. Pah, denke ich bei mir, machen wir doch jedes Jahr.

Und irgendjemand aus dem Dorf hat Bekannte in Thüringen. Anders ist es nicht zu erklären, dass immer zu Weihnachten genau diese Würste den Weg in diese kleine Landgemeinde an der Grenze zu Polen finden. Auch wie jedes Jahr treibt mir bei aller Völlerei dieser spezielle Grill-Geruch das Wasser auf die Zunge. Ich schlucke mehrfach. Die Kombination aus über der Holzkohle vor sich hin bratender Wurst im Naturdarm, vermischt mit den blau-schimmernden Wolken des Bieres, das zum Ablöschen der Flammen genommen wird, macht den Geschmack dieser Wurst einmalig. Offensichtlich geht es meinem Vater genauso. Denn er lächelt und zückt, ohne etwas zu sagen, sein Portemonnaie. Er bleibt bei den Nachbarn stehen und schwatzt, ich aber steuere zielstrebig den Stand mit Thüringer Bratwürsten an. Und stolz, mit dem Geld meines Vaters diese Köstlichkeit zu holen, beeile ich mich, in Richtung Grill zu kommen. Jetzt werde ich für jeden von uns eine holen. Die, in die aufgeschnittene Semmel gedrückt, mit Senf darauf, sind die jährliche Krönung des Abends. Und später, zu vorgerückter Stunde, wenn die Frauen Punsch trinken und sich die Männer dem Landbier zugewandt haben, werden die Gespräche und Geschichten immer lustiger. Dann werde ich wieder dorthin gehen, um noch ein paar dieser Würste zu holen. Schließlich ist Weihnachtszeit.

Meine Gedanken verblassen genauso schnell wie sie mir bewusst wurden; die Realität holt mich ein. Ich bin wieder zurück im lauten Wirrwarr des Weihnachtswahnsinns um mich herum.

Noch zielstrebiger als in meiner Kindheit, steuere ich nun zwischen den Marktbuden hindurch. Vorbei an Polnischer Gurkensuppe und Krakauer, Gulaschsuppe aus Ungarn. Auch das Popcorn weckt keinen Appetit in mir, genauso wie der angebotene Tokajer – wen wundert´s – ich war noch nie Weintrinker. Der Schwede bietet mir kalte Fruchtsuppe an; soll eine Köstlichkeit aus dem Norden sein. Ich lasse ihn und seine Suppe stehen. Das Bigos würdige ich genauso wenig eines Blickes wie die Pilzpfanne oder die Bratkartoffeln, die Currywurst, Lebkuchenherzen oder irgendwelche Cupcakes. Die geräucherte Wurst vom Stand mit regionalen Produkten riecht unzweifelhaft gut – ist aber nichts im Vergleich zu dem, was ich mir in den Kopf gesetzt habe.

Noch auf dem Weg zum ausgesuchten Stand krame ich das Geld hervor und drücke es dem Verkäufer schon bei meiner Bestellung in die Hand. „Zwei Thüringer Bratwürste mit Senf. Schließlich ist Weihnachtszeit!“

3 Kommentare

Beate Veröffentlicht am12:45 pm - Jan 5, 2019

Langweilige Beschreibungen – wer ist dieses Ich? Ausnahme: Kindheitserinnerung, das gäbe was her, ist allerdings schon tausendfach gemacht worden.

Maria Unger Veröffentlicht am11:09 pm - Jan 3, 2019

Die Thüringer Wurst
Nicht nur durch die Liebe zur Thüringer Bratwurst mit Senf fühle ich mich mit dem Verfasser dieses Texts verbunden, sondern auch durch eine ähnliche Schreiberfahrung:
Es ist mir bisher nie in den Sinn gekommen, mal so etwas zu schreiben, hätte ich nicht Frau Landbecks Zeilen gelesen. Aber so stand es nun mal da. Gleich ganz oben, dazu als Blickfang in fett: Food-Writing. Und genauso schnell wie mir dieses Wort ins Auge fiel, suchte dasselbe bereits auf der Rechnertatstatur nach der Delete-Taste
So ging es mir auch 2017(?) mit der Notizbuch-Aufgabe. Es fiel mir partout nichts ein, aber ich habe dann doch eine Art Essay geschrieben. Bei der Food-Writing-Aufgabe war es genauso, doch mein Hirn blieb diesmal verstockt.
Umso interessierter folge ich den Spuren dessen, der sich, die inneren Widerstände und die Kochsendungen hinter sich lassend, dem Weihnachtsmarkttreiben ausgesetzt hat. Alles was er dort sieht, hört, riecht, schmeckt, bringt er so authentisch an den Leser, dass man froh ist, in diesem Geschiebe und Gedränge nicht dabei gewesen zu sein. So groß ist der Unterschied zwischen dem, was Realität und TV anbieten gar nicht: Es gibt alles in Mengen und alles ist mehr Markt als Weihnacht.
Die dritte Stufe des vorweihnachtlichen Texts zündet zwar etwas abrupt, aber sie verbreitet endlich weihnachtliche Wärme, weil nicht anonyme Verkäufer und Kunden einander gegenüberstehen, sondern konkrete Menschen. „Papa“ heißt das Zauberwort. Die „Würste
Im Naturdarm“, das „Ablöschen mit Bier“, der stolze Gang des Sohns, der mit Papas Geld Würste kauft, das hat was!
Fast schade, dass der Text dann wieder in die Realität zurückkehrt. Aber er schafft es ¬ nicht nur verbal, sondern auch inhaltlich ¬, etwas aus der Vergangenheit in die Gegenwart herüber zu retten. Gefällt mir!

Eva de Voss Veröffentlicht am8:22 am - Jan 3, 2019

Vielleicht hätte die Kindheitsvision (sehr berührend!) mehr Raum einnehmen können, so dass der Leser sie als „real“/Jetztzeit empfindet? Entsprechend hätte damit der Text enden können, so dass die verschiedenen Zeitebenen unklar bleiben, was dem Text eine besondere Stimmung verleihen könnte.

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