Potsdam: Wochenendkurs Kreatives Schreiben (Creative Writing) - schreibwerk berlin

Potsdam: Wochenendkurs Kreatives Schreiben (Creative Writing)

300,00 

Ort: Torhaus auf der Freundschaftsinsel in Potsdam (Nähe Hauptbahnhof, von Berlin aus leicht erreichbar)
Zeit: Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 16 Uhr (Mittagspause gegen 12 Uhr 30)
Leitung: Dr. Hanne Landbeck

Der Kurs Kreatives Schreiben (creative writing) richtet sich an alle, die gerne schreiben, aber noch nicht sehr viel Erfahrung haben oder wieder in den Flow kommen möchten. Sie lernen, zu Ihrer eigenen Erzählstimme zu finden und die Kraft der eigenen Fantasie besser zu nutzen. Spielerisch erproben Sie alle Stationen des fiktionalen Schreibens.
Auch erfahrene AutorInnen schätzen diesen Workshop.

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Beschreibung

Kreatives Schreiben: Die Ausgangssituation

Kreatives Schreiben ist vor allem eins: Schreiben. Deshalb benötigen die Kursteilnehmer Hilfsmittel, die sie dazu befähigen. In der Regel sind das Papier und ein leicht schreibender Stift, der rasch reagieren muss, denn die Gedanken sind häufig schneller als das Schreiben selbst. Wenn Sie einen Lieblingsstift und Lieblingspapier haben, bringen Sie es mit. Sollten Sie es vergessen, können wir Ihnen aushelfen. Sie können auch Ihren Laptop mitnehmen, wenn Sie schneller (und leserlicher) tippen als es Ihre Handschrift zulässt.

Handlungsauslöser: die Ziele

Im Creative-Writing-Workshop (Kreatives Schreiben) versuchen Sie, Ihre innere Erzählstimme zu finden und die Lust am Schreiben (wieder) zu entdecken. Sie erleben während des Wochenendes alle Arbeitsschritte eines Schriftstellers.
Der Kurs hat mehrere Ziele:
– Finden einer entspannt-gespannten Haltung zum Schreiben
– Üben der genauen Wahrnehmung und ihrer Beschreibung
– Beherrschen von Kreativitätsmethoden, um neue Ideen zu finden
– Porträt und Dialog schreiben lernen
– Entwicklung des eigenen Stils
– Training der Vorstellungskraft, der Sicherheit beim Schreiben

Der Weg: Unsere Heldenreise

Samstag
Der Wunsch: Ins Schreiben kommen. Nieder mit dem inneren Zensor!

Gegenseitiges Kennenlernen, Definition von Zielen und Erwartungen; kleinere Übungen, um dem eigenen Zensor wirksam zu begegnen. Erste Beschreibungen und Diskussion über Themen für mögliche Storys.

Wahr-Nehmen und Beschreiben: Storytelling lebt durch Details

Die Wahrnehmung steht im Mittelpunkt unseres Interesses. Dinge, Gedanken, Gebäude, Gerüche dienen der Aufmerksamkeit der Schreibenden, Sie »er-fassen« Gegenstände und erfahren sie dadurch ganz neu. Das Umfeld, eine Wand, ein Bild, ein Bildausschnitt oder Empfindungen und Wahrnehmungen, ausgelöst durch bestimmte sensorische Reize, wecken Assoziationen und  stellen überraschende Zusammenhänge her.

Spielerisch konfrontieren Sie sich mit scheinbar banalen Gegenständen neu und bringen dazu erstaunliche Gedanken zu Papier.

Techniken wie Mind-Mapping, Clustering und traditionelle Schreibspiele (z. B. der Dadaisten und Surrealisten, aber auch aus dem Barock) ermöglichen Ihnen einen weitgehend spielerischen Zugang zur eigenen Vorstellungswelt. Sie schreiben ein Gedicht, malen mit Worten und erleben Ihre eigene schöpferische Kraft.

Ein(e) Protagonist(in) wird gefunden: Die Heldenreise beginnt.

Sonntag
Die Krise: Ihre Protagonisten und deren Welt

Sie arbeiten an der Figur, ihrer Krise und den Wendepunkten auf dem Weg des Helden. Sie begeben sich in die Innenwelt Ihres Protagonisten und versuchen, dessen Wünsche kennen zu lernen oder das Defizit, das die Geschichte antreibt. Bilder können als Impuls dienen, sich in die Innenwelt dieser Person zu begeben, für sie eine Geschichte auszudenken, sich zu überlegen, welche Motivation sie antreibt, worüber sie sich freut, mit wem sie in Verbindung steht oder stehen möchte. Dies kann aus der Ich-Perspektive oder in der dritten Person geschehen. Sie lassen Ihre Person sprechen und schreiben Dialoge.

Die Produktivität des Perspektivwechsels erlaubt es, dieselbe Situation aus unterschiedlichen
»Augen« zu betrachten und so zu erkennen, wie reichhaltig scheinbar einfache Szenen beschrieben und wie leicht sie verändert werden können.

Happy End? Plotten und Überarbeiten

Fiktive Buchumschläge regen dazu an, sich einen Plot für einen Roman, eine Kurzgeschichte oder eine andere Textform auszudenken. Sie erproben Handlungsverläufe und überlegen sich Spannungskurven.

Erste kürzere Geschichten, die entstanden sind, werden geschliffen und überarbeitet. Sie lernen vor allem, Ihre eigenen Texte als Arbeitsgrundlage anzusehen, die einen ersten Entwurf darstellt und leicht weiter entwickelt werden kann. (Dies geschieht während der beiden Tage; die Texte werden meist vorgelesen und gleich besprochen). Abschlussbesprechung.

Zusätzliche Information

Optionen

Wochenende 18./19. August, Wochenende 29./30. September, 08./09. Dezember 2018

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