Was wäre wenn … Sie neue Perspektiven brauchen?

Der Schwung des Beginns

Viele Autor*innen haben eine Idee, beginnen zu schreiben, sie schreiben weiter – und auf Seite 20, 35 oder gar 86 bleiben sie stecken. Der Schwung des Beginns ist futsch, nichts scheint mehr zu passen oder weiter zu führen. So viel Zeit haben Sie auf den Beginn verwendet, so schöne Momente hat das Schreiben Ihnen beschert, und doch … Sie stecken fest.

Zeit also, andere Perspektiven einzunehmen und neue Fragen zu stellen. Oder vielmehr eine bestimmte Frage:

Was wäre, wenn …?

Nehmen wir das Bild des Feststeckens:  Ihre Protagonisten sind mit dem Auto in den Schlamm gefahren oder stecken mit dem Karren im Wüstensand fest. Was tun sie? Sie suchen nach Hilfe. Vielleicht gibt es ja andere Autos, die mit starken Männern und Seilen vorbeikommen und sie rausholen aus dem Loch. Problem gelöst. Aber die Geschichte steckt schon wieder im Sand. Weiterlesen

Leidenschaft und Disziplin – die Grundtugenden von Autor*innen

Talent die wichtigste Gabe?

Sie glauben, dass Talent die wichtigste Gabe sei, um Autor*in zu werden? Sie irren! Talentierte, schreibtalentierte Menschen gibt es wie Sand am Meer. Aber diese sind oder werden nicht zwangsläufig auch Schriftsteller. Schriftsteller benötigen zwei Dinge, ohne die sie die Mühen der Täler, die sie durchschreiten werden, nicht überstehen: Leidenschaft und Disziplin. Weiterlesen

Heimchen am Herd – kein Goldes wert? Frauen und Männer im Literaturbetrieb

Männer können es einfach?

Ca. 70 % der Teilnehmer*innen an Schreibkursen sind Frauen, mindestens. Lassen Sie mich mal grob (werden) schätzen: 70% der besprochenen Literatur in den einschlägigen Feuilletons ist von Männern geschrieben (wahrscheinlich mehr). Die können es also einfach? Nun, sie denken, sie können es – und die Lektor*innen in den Verlagen denken auch, die Männer können es einfach.

Bei Frauen lassen wir Vorsicht walten

Bei Frauen lassen auch wir Frauen Vorsicht walten, bevor wir eine aus Versehen zu sehr loben. Eine Ausnahme bilden auswärtige Frauen, unbekannte noch dazu, wie z.B. Elena Ferrante. Die wird unisono gelobt (zu Recht, versteht sich). Oder tote Frauen sind auch klasse, wie z.B. – na welche denn? Mir fällt noch nicht mal eine Verblichene ein. Georges Sand, die sich als Mann verkleidete? Sri Hustvedt, die nicht verblichen, dafür aber mit einem weltberühmten Autor verheiratet ist und aussieht wie ein Model, selbst noch mit 60 plus? Also: vermarktbare Frauen. Der aktuelle Perlentaucher bespricht heute, am 1. März 2017, sieben Bücher, davon sechs von Männern geschrieben. Ich denke mal, dass das die Norm ist. Man müsste eine Untersuchung darüber, wissenschaftlich, versteht sich, durchführen. Und käme  ganz sicher zum niederschmetternden Ergebnis. Weiterlesen

Das Gespür für Schnee – Wege zur Inspiration

Das Gespür für Schnee entwickelt unser Gespür für Geschichten

Vielleicht geht es Ihnen wie vielen? Sie wollen etwas schreiben, aber Sie suchen noch nach der Inspiration? Das beste Mittel, dem zu begegnen, ist: nicht suchen, sondern finden. Also los – folgen Sie mir auf den verschlungenen Wegen zur Inspiration: Wir fassen dich schon.

Zum Beispiel: Themen.

Themen liegen auf der Straße

Und wie sieht diese heute aus? Weiß! Es liegt schon ein bisschen Schnee auf der Straße und den Häusern:

er taucht das Dorf in ein mildes Licht und legt sich sanft wie eine Decke über mögliche Dramen, Sorgen und Nöte. Schnee inspiriert:

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Die Frauenfrage

Die Frauenfrage wird wieder „neu“ gestellt

Es hat lange gedauert, bis die Frauenrechtlerinnen wie Luise Otto-Peters, Jenny Hirsch u.a. Gehör fanden und Frauen in Deutschland den Schleier (alias Kopftuch) ablegten.

 

Aber nun stellt sich in unserem Land die Frauenfrage erneut, und sie gelangt quasi durch die Hintertür zu uns: Was ist denn schon dabei, wenn Frauen voll oder teilweise bedeckt in den Straßen ihren Männern hinterher laufen? Was ist denn schon dabei, wenn sie allein für den Haushalt und die Kinder verantwortlich sind und natürlich nicht (bezahlt) arbeiten dürfen? Was ist denn schon dabei, wenn Vater/Bruder auf die „Ehre“ der Tochter/Schwester aufpasst? Was ist denn schon dabei, wenn mann vermehrt an Hintern fasst? Sind eben andere Kulturen und wir müssen diesen Kulturen gegenüber offen sein.

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Unsere modernen Helden (3): Leonard Cohen

Good bye, Leonard

Gestorben ist er nun, Leonard Cohen, der Mann mit dem Anzug, der Sänger mit den wenigen Akkorden und der tiefen Stimme. Der Mann, der in seinem Song „Anthem“ den Riss in der Wand  lobte, durch den das Licht falle.  Und der Mensch,  der die Melancholie einer Generation ausdrückte, ja inkarnierte. Aber immer machte er sich auch über sich selbst lustig. Weiterlesen

Moderne Helden (2): Von Donald Trump lernen

Moderne Helden (2): Von Donald Trump lernen
heißt: siegen – pardon – schreiben lernen

Ob Sie es glauben oder nicht: Donald Trump ist der ideale Protagonist. Ist er nicht wie aus einem Märchen? Der Prinz wohnt im Schloss, er fliegt mit seiner eigenen Maschine, in der es goldene Wasserhähne gibt –  er ist ein Held, weil er sich gegen das Establishment auflehnt und noch mehr ist er ein Held, weil er gewonnen hat.

Der Tabubruch wirkt!

Vielleicht nicht in der Realität, aber für literarische Texte wäre ein Charakter wie Donald Trump ein großer Gewinn. Er brach im Wahlkampf alle Tabus, auf die sich eine US-amerikanische gebildete Meinungs-Mehrheit geeinigt hatte. Dabei weiß er genau, was er tut.  Zum Beispiel sagte er: „Während Bette Midler eine extrem unattraktive Frau ist, wage ich es dennoch nicht, das zu sagen, weil ich darauf bestehe, immer politisch korrekt zu sein.“ – Er spielt mit den Verboten, er zitiert und übertritt sie. „Ich habe keine Zeit für politische Korrektheit. Dieses Land hat auch keine Zeit.“ Weiterlesen

Das Ende der Prokrastination

Jetzt folgt die (Schreib-)Arbeit

Sie haben eine vage Idee für einen Roman? Sie fühlen schon lange, dass Sie eigentlich schreiben wollen? Und Sie haben Lust auf ein Ende der Prokrastination? Aber Sie wissen einfach nicht, wie Sie mit Ihrer Story oder Ihrem Roman beginnen sollen? Wir geben Ihnen ein paar Tipps für Ihr Schreiben.

Denn: Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es.

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