Kategorie Buch schreiben und veröffentlichen

Im Schatten der Welle – ein Roman über die Folgen des Tsunami

Titelbild Im Schatten der Welle

„Im Schatten der Welle“ – ein Roman von Andie Arndt

Ein Roman über die Folgen des Tsunami. Hier erzählt Andie Arndt die Entstehungsgeschichte.

Dieser Roman ist all jenen gewidmet,
die im Tsunami 2004 umkamen,
den Verschwundenen und denen, die sie liebten.
Schmerz geht, Liebe bleibt.

Im Frühjahr 2014 kam ich von einem längeren Auslandsaufenthalt zurück nach Berlin. Ich hatte u.a. wieder eine Zeitlang in Indonesien verbracht, was mir zur zweiten Heimat wurde. Schon seit einiger Zeit schrieb ich an einem privaten Blog, doch das reichte mir irgendwann nicht mehr. Ich beschloss, die Schreiberei professioneller anzugehen und meldete mich bei Hanne Landbeck zum Online-Kurs „Kreatives Scheiben“ an, nicht ahnend, dass dies mein Leben verändern würde! Weiterlesen

Der Traum vom Schreiben: ein Literaturpreis. Saskia Luka und ihr Roman „Tag für Tag“

saskia luka tag für tag

Was habe ich schon zu sagen – oder wie Saskia Luka zu einem Literaturpreis kam

Stellen Sie sich vor: Sie schreiben über Jahre einen Roman, zweifeln an seiner Qualität, an Ihren Einfällen, an Ihrem Durchhaltevermögen, am Sinn des ganzen Unternehmens. Sie machen zwischendurch immer noch andere Dinge: die Kinder, die Wäsche, Theater, Ihren „eigentlichen Beruf“. Da bleibt ja keine Zeit zum Schreiben. Außerdem hat es eh keinen Sinn. Was habe ich schon zu sagen, fragen Sie sich. Und doch kommt dann immer wieder Ihr Schreibteufelchen und springt Sie an, drängt Sie, weiter zu schreiben. Sie knapsen sich die Zeit dafür ab, Sie holen sich Hilfe und Rat, das Manuskript wird immer voluminöser (na gut, im Schneckentempo) – und am Ende drucken Sie dann tatsächlich ein Buch aus. Erst auf Ihrem eigenen Drucker. (Unser Beispiel heißt: Saskia Luka „Tag für Tag“.) Weiterlesen

Virtuelle Begegnung mit Folgen: Was aus einem Online-Kurs werden kann

Andrea, Diana, Iris

Virtuelle Begegnung mit Folgen

Man kann im Internet nicht nur den Partner fürs Leben finden. Auch richtig gute Freundschaften können dort ihren Anfang nehmen.

Suchtpotential

Ein Kurs für kreatives Schreiben bei Dr. Hanne Landbeck im schreibwerk berlin hatte Suchtpotential. Es wurden schnell zwei, dann drei und schließlich noch mehr Kurse. Zum einen waren die Onlinekurse sehr inspirierend. Zum anderen haben wir Teilnehmerinnen uns auf Anhieb so gut verstanden, dass schnell der Wunsch nach einer persönlichen Begegnung entstand.

Spannendes Blind Date

Es war ein spannendes Blind Date. Und auch im wahren Leben wurden wir nicht enttäuscht. Obwohl extrem unterschiedlich, nicht nur in den Persönlichkeiten, sondern auch im Schreibstil, treffen wir uns seither mehrmals im Jahr und tauschen uns bei leckerem Brunch über Gott und die Welt und unsere Schreibprojekte aus.

Iris Otto Diana Khazaka

Ihre ersten Romane veröffentlicht

Iris und Andrea haben inzwischen schon ihre ersten Romane veröffentlicht. Rosa-Maria und Diana träumen zurzeit noch davon, es ihnen gleichzutun.

Herbst-Kunstmarkt

Im Oktober 2018 trafen wir uns zu einer gemeinsamen Lesung auf einem Herbst-Kunstmarkt mit interessantem Ambiente in einem kleinen Ort in Niedersachsen. Iris las aus ihrem (inzwischen zweiten) Krimi „RAUB von Silber, MORD für Gold“, Andrea hatte zwei Kapitel ihres Debutromans „Herzfehler“ im Gepäck und Diana testete, ob die autobiographische Erzählung über die Kindheit ihres Vaters in Damaskus, Syrien auch Leser außerhalb ihrer Familie fesseln könnte.

Wir hatten jede Menge Spaß und Kaffee und Kuchen bei strahlendem Sonnenschein.

Nächstes Jahr

Nächstes Jahr wollen wir alle gemeinsam bei einem Präsenskurs von schreibwerk berlin in Potsdam dabei sein. Und wer weiß? Vielleicht schreiben wir ja irgendwann sogar zu viert einen Roman.

Heute keine Schüsse – ein historischer Roman von Brigitte Krächan

Die Rolle des Chronisten: Roman über die Weimarer Republik

oder

Wie ich aus Versehen einen historischen Roman schrieb

Ein Bericht von Brigitte Krächan

Die Wende im Leben des „Heute“

Eigentlich sollte es ein Werk der Gegenwart werden. Einen modernen Entwicklungsroman wollte ich schreiben. Die Grundidee ist schnell erzählt: Mein Protagonist, nennen wir ihn „Heute“, weil er in der Gegenwart lebt und bis dato noch keinen Namen hat, ist müde. Lebensmüde. An seinem 30. Geburtstag beschließt „Heute“ seinem Leben ein Ende zu setzen, als er zufällig ein Tagebuch findet. Was Walter, der Chronist des Tagebuches, schreibt, leitet die Wende im Leben des „Heute“ ein. Das Tagebuch spielt in der Weimarer Republik. Weiterlesen

Die Gewitterschwimmerin – neuer Roman von Franziska Hauser

Stolz und froh können wir die Neuerscheinung von Franziska Hauser verkünden:

Die Gewitterschwimmerin

Franziska Hauser arbeitet, wenn sie nicht schreibt, auch für schreibwerk berlin – jeden ersten Donnerstagabend im Monat unterrichtet sie Kreatives Schreiben im Prenzlauer Berg. Die Schriftstellerin arbeitet auch als Fotografin, hat zwei Kinder und lebt in Berlin.
Der Roman ist ein sehr gelungenes Beispiel dafür, wie (im weitesten Sinn) autobiographisches Schreiben fiktionalisiert werden kann – ähnlich wie Karl Ove Knausgård musste auch Franziska Hauser ihre Familienmitglieder um das Einverständnis zur Veröffentlichung bitten, allerdings hat sie dafür nicht ihr ganzes Leben riskiert.

Da Franziska eine Fotografin mit viel Fantasie ist, hat sie in einer Art Selfie-Reihe ihre Gefühle beim Schreiben illustriert, die wir in den Text einfügen.

Nach Ihrem Debütroman Sommerdreieck (Rowohlt, 2015) erscheint nun mit Die Gewitterschwimmerin Ihr zweiter Roman, der von Ihrer eigenen Familiengeschichte inspiriert worden ist. Wie ist die Idee zu Die Gewitterschwimmerin entstanden?

Angefangen habe ich mit der Gewitterschwimmerin schon vor Sommerdreieck. Die Gewitterschwimmerin brauchte sieben Jahre. Entstanden ist die Idee aus der Frage, warum meine Mutter so ein Biest geworden war. Ich fing an, in der Vergangenheit zu wühlen und plötzlich fielen mir so viele ungeheuerliche Zusammenhänge auf, die weit auseinanderliegende Ereignisse miteinander vernetzten, dass ich anfangen musste, diese Verknüpfungen aufzuschreiben und aufzuzeichnen. Die Geschichte bildete sich von selbst, ich musste nur ihre Grenzen bestimmen und die innerfamiliären Helden von den Sockeln werfen, um frei erzählen zu können.

Was hat es mit dem Titel Die Gewitterschwimmerin auf sich?

Die Gewitterschwimmerin ist meine Mutter, die Ich-Erzählerin, die bei jedem Gewitter schwimmen ging, um sich in ihrer überheblichen Todessehnsucht mit den Elementen anzulegen.

Was sind die zentralen Erzählthemen in Ihrem neuen Roman?

Es ist die Geschichte einer trotzigen Familie, die sich nie anpassen wollte, es letztendlich aber doch getan hat.

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Lohn der Angst: die Veröffentlichung

Selbstlernkurs Kreatives Schreiben

2017 war ein sehr erfolgreiches Jahr für viele, die sich auch in unseren Kursen das Handwerk des Schreibens angeeignet haben.

Wir sind stolz auf die Veröffentlichung folgender Bücher in 2017

Unsere Gratulation gilt:

Natascha Birovljev zu  Schattenpferde der Rocky Mountains,

Gunda Botsch zu Die Fremde in ihr,

Andrea Gärtner zu Herzfehler,

Christine Klinger zu  Nur ein Kuss,

Brigitte Krächan zu  Kalte Rache,

Jack Lund zu Über den Wolken und

Iris Otto zu  Raub von Silber, Mord für Gold

Fast alle haben für unseren Blog über das Abenetuer des Schreibens und über die Veröffentlichung berichtet. Das können Sie hier lesen. Weiterlesen

Es ist nie zu spät für ein literarisches Debüt

Es ist nie zu spät zum Schreiben

Vielleicht haben Sie das Jahr mit dem Vorsatz begonnen, (wieder mehr) zu schreiben? Nagen Zweifel an Ihnen, weil Sie denken, Sie seien nun schon zu alt dafür? Aber: Es ist nie zu spät für ein literarisches Debüt, wie die folgenden Beispiele beweisen. Weiterlesen

Wo schreibt man eigentlich einen Roman?

Wo schreibe ich eigentlich meinen Roman?, fragte sich Franziska Hauser, die nur wenig Förderung für den neuen Roman

Die Gewitterschwimmerin

erhielt. Dennoch hat sie es geschafft, und zudem eine Art Fotoroman geschrieben, um die Orte der Literaturproduktion zu dokumentieren:

Man glaubt es kaum, aber selbst die gefährlichsten Situationen hat sie nicht gescheut, wie hier z.B.

In der Badewanne

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