Fruchtbare Landschaften?

Furcht- und Fruchtbar: Landschaften

Heute trauern wir mal – nicht nur um Helmut Kohl, sondern um unsere Landschaften (Teil 1). Dann werden wir wieder froh und gehen auf eine Reise (Teil 2).

1: Landschaften

Wir haben gelernt, solche Landschaften wie die hier abgebildete pfälzische als „schön“ anzusehen. Die Reben sind auf gleiche Höhe getrimmt, die Abstände zwischen ihnen sind identisch, damit die Erntemaschinen auch gut durchkommen, die Farbigkeit gibt eine Illusion von Harmonie, grün, so grün … und doch ist es eine durch und durch konstruierte und – Monsanto, BASF, Bayer et. al. sei Dank – fast insektenfreie Anordnung einstmals variationsreichen Wachstums mit Bäumen, Wiesen, (blühenden) Blümchen, Wildkräutern und einem bisschen Chaos. Die Wege sind so gerade wie die Gedanken, die sie uns erlauben. Armes Deutschland. Armes Deutschland? Weiterlesen

Intensivkurs Creative Writing in Chania

Chania, eine Stadt des Lichts

Warum ein Intensivkurs Creative Writing in Chania?
Chania ist eine Stadt des Lichts, des Meeres, der gelassenen Heiterkeit (soweit das in Zeiten der Krise möglich ist) und der Gegensätze: hinter ihr die schroffen Berge, auf denen jetzt noch Schnee liegt, vor der Stadt das Meer mit dem weiten Horizont. Drinnen Bauwerke aus unterschiedlichen Epochen, Herrschaftssystemen, mit antiquiert anmutende Gassen und einer sehr versteckten Synagoge. Das Geschäftszentrum folgt dem Maß an High-Tech, das einer kretischen Metropole angemssen ist. Es gibt Cafés, Bars, Restaurants, eine Uni, das Goethe-Zentrum, ein Gericht, viele viele Kirchen und freundliche Menschen. Ein Wunder, dass die Kreter nach all den Herrschaften, die die Insel und ihre Bewohner – sagen wir mal – „genutzt“ haben, noch so gastfreundlich sind. Weiterlesen

Schreib & Reise – Kurs in Chania

Unser Kurs Schreib & Reise: Ist Tourismus eine Todsünde?

Hat Bruce Chatwin  zu Recht gesagt: Tourismus ist eine Todsünde? Dennoch kann man auch in Zeiten des Massentourismus‘ durchaus neue Eindrücke auf Reisen gewinnen und neue Perspektiven auf scheinbar alt Bekanntes erhalten. Der Kurs Schreib & Reise eröffnet Ihnen neue Blicke: auf das Meer, die Berge, die so gut einverleibten „fremden“ Städte, die „Kulturen“, die Transitorte wie Flugzeuge, Flughäfen, Bahnhöfe, Schiffe, das Essen … .

Reisen und Schreiben sind ein Paar

Reisen und Schreiben sind ein Paar, sie weiten den Horizont und öffnen die Sinne, sie lehren Geduld und Toleranz. Manche, wie Hape Kerkeling, wählen uralte Wege, andere finden auch im Bekannten das Abenteuer. „Ich bin dann mal weg“ ist das Motto unseres Kurses, in dem Sie das scheinbar Vertraute neu sehen – und beschreiben lernen.

    

Seit Petrarcas Besteigung des Mont Ventoux hat sich die Welt verändert

Francesco Petrarca bestieg im 14. Jahrhundert den Mont Ventoux und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Inzwischen ist die Welt nicht nur entdeckt, ausgebeutet, total verändert und viel beschrieben, ge- und verfilmt, und darüber hinaus ziemlich gleich geschaltet. Zu entdecken gibt es dennoch viel. Vor allem die eigene Sichtweise auf die Welt.

Der Kurs „Schreib & Reise“ bietet Ihnen in 5 Tagen in Chania neue Eindrücke, die Sie schreibend verarbeiten; Informationen zu Reiseliteratur, einen Reader mit Beispielen; Perspektivenwechsel, um oft Gesehenes neu zu beschreiben – und wir widmen uns auch Reiseblogs. Sollten Sie an einem Reise“bericht“ schreiben, bringen Sie Ihr Projekt mit. Wir erarbeiten mit Ihnen Struktur, Stil, Dialoge und Beschreibungen.

 

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Creative Writing Retreat an der Westküste Kretas

Kreativurlaub: Writing Retreat in Westkreta

Im April 2018 (1.-8.) bieten wir einen Writing Retreat an der Westküste Kretas an. Re-treat, also Rüchzug, ist das wirklich: Nur das Meer, die Berge, ein paar Ziegen und wenige Häuser gibt es in der abgelegenen Gegend; zur Abwechslung bieten wir auch zwei Ausflüge an. Kreativurlaub im wahrsten Sinne des Wortes. Finden Sie in einer rauhen Gegend Ihr Thema, Ihren Plot und Ihr Schreib-Ich und erholen Sie sich. Nachts blinken die Sterne und tagsüber Ihre Ideen. Weiterlesen

Creative Writing – Was Ihnen ein Kurs bringt

Sie wollen schreiben?

Sie hegen schon lange den Wunsch, etwas zu schreiben? Sie haben schon oft angefangen, aber selten etwas zustande gebracht, das Ihnen wirklich gefallen hat? Sie sitzen vor dem leeren Blatt und empfinden es zugleich als Freund und als Feind? Als Freund, der Möglichkeiten eröffnet – und als Feind, der Sie höhnisch anstarrt und sagt: das wirst du doch nie schaffen? Weiterlesen

Wie entstehen Romane? In unseren Kursen!

Wie entstehen Romane? Vom Mythos zur Methode

Es ranken sich viele Mythen darum, wie ein Roman entsteht. Woher nimmt man die Idee, wie erkennt man, dass sie etwas taugt … Macht man sich zuerst einen Plan oder schreibt man einfach drauf los?
Viele Fragen kreisen um den kreativen Schaffensprozess – weshalb Autor*innen auch immer wieder danach gefragt werden, wie ihre Romane entstehen. Daniel Kehlmann hat in „Ruhm“ diese scheinbar naiven Fragen ziemlich auf die Schippe genommen. „Woher nehmen Sie Ihre Ideen?“ wird sein reisender Schriftsteller x Mal am Tag gefragt. Und x Mal am Tag antwortet er: „In der Badewanne“. Diese ironische Volte führt zurück zu dem berühmten Heureka-Moment von Archimedes, der in einer öffentlichen Badeanstalt sein nach ihm benanntes Prinzip fand – und deshalb „Heureka“ (ich habe es gefunden“) schreiend durch Syrakus gelaufen ist. Nackt, so will es die Legende. Archimedes schrieb keine Romane, aber auch er überließ sich der Intuition und der Muße, die unbedingt zum kreativen Prozess gehören.

Ein kleiner Lichtpunkt

Robert Seethaler sagt: „Im Schreibprozess beginnt alles im nebelhaft Unbewussten, ein kleiner Lichtpunkt taucht verschwommen am Horizont auf. Es kann eine Szene sein, eine Empfindung, eine Figur – und mit dieser einen vagen Szene wächst dann eine Art Struktur, kommen erste Bilder, ein grober Ablauf. Schreiben bedeutet auswählen, streichen, wegschnitzen.“, so Robert Seethaler über das Schreiben. Das lesen Sie auf seiner  Autorenseite.

Strukturiertes Vorgehen

Es gibt verschiedene Methoden, Romane zu schreiben. Manche arbeiten wie Robert Seethaler aus der Intuition heraus. Andere, vor allem Krimiautor*innen, strukturieren vor und bestimmen erst den Plot und die einzelnen Szenen und arbeiten dann aus. Elizabeth George beschreibt in Wort für Wort, wie strukturiert sie vorgeht, um ihre Thriller zu entwerfen. Da spielt der Zufall kaum eine Rolle.

Von den Protagonist*innen ausgehen: lernen Sie ihre Schlüpfer kennen

Zwischen diesen beiden Polen oszillieren die Romanautor*innen, doch für jeden kommt irgendwann die Notwendigkeit, zu strukturieren und zu „plotten“, also die Handlung zu planen. Wir haben unsere Kurse so aufgebaut, dass Sie von den Protagonist*innen ausgehen, die in Ihren Romanen die Hauptrollen spielen werden und im Laufe der Zeit zu einem Plot gelangen. Wir gehen von der amerikanischen Creative-Writing-Lehre aus, die besagt, dass eine Story  erst dann „laufen lernt“, wenn die Autor*innen quasi in die Schuhe ihrer Figuren schlüpfen können – und eben auch deren Schlüpfer kennen. Dann kennen sie nämlich auch die (geheimen) Wünsche und Sehnsüchte, die Fehler und die Vorzüge und wissen, woher der Handlungsimpuls kommen muss, um den „Helden“ (oder die „Heldin“) in Bewegung zu setzen.

Spielerisch an den Schreibprozess

Bei uns können Sie von Beginn an (Creative Writing) über die Kurzgeschichte (Fiction Writing) bis zum Roman (Novel Writing) das Schreiben lernen. Im Online-Kurs Creative Writing geht es spielerisch an den Schreibprozess, in dem wöchentlich ein neues Thema im Vordergrund steht: Ideen entwickeln, einen Protagonisten entwerfen, eine Krise für ihn/sie finden, Dialoge schreiben, Beschreibungen von Personen, Orten und Gegenständen, Szenen entwickeln und schließlich einen ganzen Plot. Im Fiction Writing-Kurs enwtickeln Sie die Grundlagen für Ihren Roman: von der Idee zum Thema über die Protagonisten und die Gegenspieler bis zum mindestens ersten Kapitel Ihres Werks. Wenn Sie weitere Begleitung wünschen, sind wir auch danach für Sie da (Lektorat und Coaching).

Ein schöner kleiner Artikel über schreibwerk

Sommer-Empfehlung: Storytelling – aber richtig

von Eric Kubitz am 5. Juni 2015

Wenn du deinen Tag mit Schreibereien für Webseiten oder PR-Texte verbringst, wird dir das irgendwann nicht mehr genügen. Das ist sicher auch ein Grund, warum Storytelling derzeit zum guten Online-Marketing-Ton gehört. Merke: In jedem Texter steckt auch ein Autor. Also ein echter Kreativer. Einer, der mit etwas Ruhe eine spannende Kurzgeschichte oder eine bewegende Biographie aufs Papier bringen kann. Oder sagen wir: “könnte”. Denn etwas Handwerk und Übung gehören schon dazu. Man braucht Anleitung dafür – ich sage dir, von wem. 
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