Das Ende der Prokrastination

Jetzt folgt die (Schreib-)Arbeit

Sie haben eine vage Idee für einen Roman? Sie fühlen schon lange, dass Sie eigentlich schreiben wollen? Und Sie haben Lust auf ein Ende der Prokrastination? Aber Sie wissen einfach nicht, wie Sie mit Ihrer Story oder Ihrem Roman beginnen sollen? Wir geben Ihnen ein paar Tipps für Ihr Schreiben.

Denn: Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es.

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Gedanken zum Nobelpreis für Literatur: Albert Camus lebt …

.. in unserem Bewusstsein.Und wir erinnern schnell mal an ihn, bevor der aktuelle Nobelpreis für Literatur vergeben wird.

Schon allein, weil Albert Camus aussah wie der Humphrey Bogart unter den Schriftstellern. Und weil er Dinge sagte, die wir teilen können, z.B.: „Antwort auf die Frage nach meinen zehn bevorzugten Wörtern: Die Welt, der Schmerz, die Erde, die Mutter, die Menschen, die Wüste, die Ehre, das Elend, der Sommer, das Meer.“ (Tagebücher 1951-1958). Übrigens gewann er den Literaturnobelpreis im Jahr 1957. Zeit, mal wieder was von ihm zu lesen. Z.B. „Der Fremde“ „Aujourd’hui, maman est morte. Ou pet-être hier, je ne sais pas.“ („Heute ist Mama gestorben. Vielleicht auch gestern, ich weiß es nicht.“) So lauten die beiden denkwürdigen Anfangssätze dieser befremdenden Novelle.


(Michel Houellebecq)

Nobelpreis für Literatur

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Erotisch schreiben: mehr verbergen als zeigen

Erotisches Schreiben und die Tabus

Erotisches Schreiben hat – wie die Erotik selbst – sehr viel mit Tabus zu tun. Tabus sind da, um übertreten, verletzt zu werden. Besonders in der Literatur.

Beispiel: Vladimir Nabokov, Lolita

„Lolita. Licht meines Lebens. Feuer meiner Lenden. Meine Sünde, meine Seele. Lo-li-ta: die Zungenspitze macht drei Sprünge den Gaumen hinab und tippt bei Drei gegen die Zähne. Lo. Li. Ta.
Sie war Lo, einfach Lo am Morgen, wenn sie vier Fuß Zeh groß in einem Söckchen dastand. Sie war Lola in Hosen. Sie war Dolly in der Schule. Sie war Dolores auf amtlichen Formularen. In meinen Armen aber war sie immer Lolita.“

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Der Kleefisch – eine Short Story zur Kunst (von Maria Unger)

Dieser Text entstand in dem Kurs Bild. Sehen. Verstehen 2 – und es handelt sich um Satire (dies nur vorweg)

Rede des Vorsitzenden des Vereins der Nordseefischer

Werte Kollegen!

Als Obmann der Helgoländer Hochseefischer begrüße ich Sie herzlich zu unserer Jahrestagung der Nordseefischer. Besonders begrüße ich die Sponsoren dieser Jahrestagung und unseres Begleithefts „Der Fisch – gestern, heute und morgen“, Herrn Dr. Jakobsen und Herrn Lührsen von der Firma Eglo Fresh Fish. Weiterlesen

Beitrag zum erotischen Schreiben – von Franziska Hauser: Das Geheimnis der friedlichen Mütter

Im Prenzlauer Berg sehen alle Menschen gut aus

Ich bin alleine in dem abgedunkelten Raum mit dem großen Bett, der Massageliege und den beiden Wasserbecken. Er hat im Rausgehen gesagt, dass ich mich auf den Bauch legen soll. Aber ich stehe unschlüssig herum, weil ich nicht weiß, wo das Kopf- und wo das Fußende ist. Hat er überhaupt gesagt, dass ich mich auf die Liege legen soll? Oder auf das große Bett mit den vielen kleinen Kissen? Ich bin zur Wellnessmassage hier. Weiterlesen

Eisblau – eine Short Short Story von Susanne G.

Die Short Short Story (also ganz kurze Kurzgeschichte) entstand im Speed-Writing-Kurs.

Eisblau

Der Himmel war verhangen, der Tag dunstig. Als sich hinter Vitali die Tore der Anstalt schlossen, hatte er sie schon innerlich abgehakt. Weiterlesen

Die Schwester aus Amerika – von Monika B.

Der Text ist im Speed-Writing-Kurs entstanden, und das sagt Monika B. darüber:

Ich habe den Speed Writing-Kurs gewählt, weil ich mich zum Schreiben bringen wollte, was mir neben meiner beruflichen Arbeit immer mal wieder entgleitet. In Sachen Kurzgeschichten stehe ich noch eher am Anfang. Ich fand die Gelegenheit reizvoll, in relativ kurzer Zeit und mit hoher Konzentration an einer Aufgabe bzw. Geschichte zu sitzen, direktes (und sehr hilfreiches) Feedback zu erhalten und sie dann noch einmal  überarbeiten zu müssen. Ich fand den Lerneffekt relativ hoch und würde wieder daran teilnehmen. Hat viel Spaß gemacht.

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Prokrastinieren Sie: richtig!

Sie wollen ein Buch schreiben? Ach nö! Prokrastinieren ist besser

Es gibt Menschen, die wollen ein Buch schreiben. Sie nehmen sich das ernsthaft vor, haben eine Idee, ein Thema, vielleicht einen Beginn, manchmal sogar schon mehr als fünfzig Seiten. Doch dabei bleibt es erst einmal. Wir prokrastinieren ja so gerne. Das können wir richtig gut.

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